Monats-Archive: Dezember 2011

Frisches aus der Mikrowelle

Frisch und fertig schließen sich bei Lebensmitteln schon lange nicht mehr aus. Denn immer neuere Methoden des Schockfrostens oder bei Verwendung von vitaminhaltigem Gemüse in Fertiggerichten tragen dafür Sorge, dass auch derjenige, bei dem es mit dem Essen einmal schnell gehen soll, nicht auf Gesundes verzichten muss. Doch auch, wer dem nicht traut und am liebsten den eigenen Kochlöffel schwingt, kann jedoch im Großformat produzieren und nach und nach seine grünen Kreationen genießen. Und schnell geht es auch noch, die eigens fabrizierte Tomaten-Lauchlasagne oder den Biokohlrabieintopf wieder essbar zu machen nach dem Tiefkühlen – dank Mikrowelle. Hier kann schnell wieder aufgewärmt werden, was zuvor eigenhändig gekocht wurde. Die Vitamine und Spurenelemente bleiben erhalten, Zusatzstoffe wurden keine verwendet, und so kann man auch unter Zeitdruck gesunde Kost zu sich nehmen.

Auch hat diese so äußerst praktische Küchenhilfe mittlerweile glücklicherweise ihren Ruf von gefährlicher Strahlung und unangenehmen geschmacklichen Nebenwirkungen verloren und wird auch von Freunden organisch angebauter Lebensmittel durchaus zum Aufwärmen und Auftauen diverser Speisen verwendet. Ebenso finden sich inzwischen so zahlreiche Formen und Farben bei den Haushaltsgeräten, dass jeder die für ihn geeignete Mikrowelle erwerben kann. Auch, ob es eine Variante mit integriertem Grill sein darf oder besser das Modell mit besonders schonender Verfahrensweise für frisches Gemüse und leichte Fleischkost, bleibt jedem selbst überlassen. Wer es besonders ausgefallen mag, der kann neuerdings auch auf ein Gerät mit USB-Port zurückgreifen. Dem brasilianischen Haushaltsgeräte-Unternehmen BGH waren die Piepgeräusche, die die Beendigung des Erhitzvorganges bekunden, nicht mehr originell genug: Der Lieblingssong darf es jetzt sein, der aus der Mirkowelle erklingt, sobald die eingestellt Aufwärmzeit abgelaufen ist. Muss nur noch sichergestellt werden, dass man dann trotzdem das Essen gleich heraus nimmt. Denn wer sich im neuesten Charthit verliert und erst nach einigen Minuten die Tür wieder öffnet, der findet möglicherweise einen inzwischen wieder erkalteten Gemüseauflauf auf seinem Teller vor. Gesund ist er allerdings trotzdem noch.

Cleantech spielt auch bei Lebensmitteln eine Rolle

Der Wirtschaftszweig Cleantech hat in den letzten Jahren eine immer stärkere Bedeutung gewonnen. Immer mehr Unternehmen befassen sich mit Cleantech-Verfahren. Da bleiben natürlich auch Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion nicht außen vor.

Grundsätzlich ist der Begriff Cleantech recht breit gefächert. Er kann im Prinzip für alles Mögliche stehen was sich mit der umweltfreundlichen und effizienten Nutzung von Ressourcen jedweder Art befasst, egal ob Rohstoffe, Arbeitskräfte oder Energie. Alles was dazu führt das weniger Ressourcen von Nöten sind, führt am Ende auch dazu, dass die Umwelt geschont wird. Somit verzahnt der Begriff Cleantech das Thema Ökologie und Ökonomie eng mit einander.

Zwar kennt man Cleantech hauptsächlich aus Wirtschaftszweigen wie Transport, IT oder auf im Bereich der produzierenden Industrie, doch spielt sie auch in der Landwirtschaft eine Rolle. Hier können auf vielen Ebenen vielseitige Ressourcen eingespart werden, beispielsweise bei der Bewirtschaftung von Felder oder der Haltung von Tieren. Cleantech-Verfahren machen es möglich!

Da die Lebensmittelproduktion eines der wichtigsten Wirtschaftsfelder überhaupt ist, wenn nicht sogar das wichtigste, ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass mehr und mehr Anleger auch in diesem Zusammenhang in den Bereich Cleantech investieren möchten um so ihr Kapital zu mehren. Unter der Web-Adresse http://www.thomas-lloyd-cleantech.de/ findet man den hierzu passenden Investor. Hier kann man sein Geld Ziel-gerichtet in Cleantech-Fonds investieren und so am aktuell stattfindenden Boom mitverdienen.

Nachhaltige Produkte sind auf dem Vormarsch

Die Kaufgewohnheiten der Konsumenten verändern sich. Standen noch bis vor einigen Jahren vor allem der Preisfaktor im Mittelpunkt des Interesses, rücken mittlerweile die Herstellungs- und Produktionsbedienungen in den Fokus der Aufmerksamkeit. Diese Veränderung geht einher mit einem weiteren Trend, nämlich dem zu einem nachhaltigen Lebensstil. Diese Bewegung hat auch einen Namen und nennt sich LOHAS, kurz für Lifestyle of Health and Sustainability. Bei dieser Bewegung handelt sich nicht um eine homogene Gruppe, sondern vielmehr um eine buntgemischte Gruppe, die alleine durch die Auffassung verbunden ist, dass nur eine nachhaltige Lebensweise die Welt verändern kann und jeder Konsument durch sein Handeln eine Einfluss darauf hat.

Alles Bio oder was?

Im Mittelpunkt dieser Bewegung steht der Wunsch nach einem nachhaltigen Lebensstil und die Forderung nach Bio Produkten. Bei Bio Produkten sind nicht nur Bio Lebensmittel gemeint, sondern genau so Bio und Öko Mode, also Textilien, die aus einer biologischen Produktion stammen und ohne Schadstoff hergestellt wurden. Bei Bio Mode denkt man häufig an, alt 68er mit langen Haaren und einem etwas eigenen Modegeschmack. Damit hat moderne Bio Mode allerdings nicht viel gemein. Öko Mode orientiert sich dabei an genau den gleichen Modetrends wie herkömmliche Modelabel, allerdings wird bei der Produktion darauf geachtet, dass beispielsweise Bio Baumwolle zum Einsatz kommt. So sehr auch der Wunsch nach nachhaltigen Bioprodukten zu begrüßen ist, sollte dabei nicht außer Acht gelassen werden, dass durch eine biologisch korrekte Herstellung auch Nachhaltig die Umwelt geschont wird. So muss sich jeder Konsument fragen, ob er es mit seinem ökologischen Bewusstsein vereinbaren kann, Bioäpfel aus Südamerika zu kaufen, die zwar Nachhaltig angebaut wurden, aber deren Transport einen sehr hohen CO2 Ausstoß verursacht hat.